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Sandkasten selber bauen

Die Königsdisziplin für die Bandsäge: Ein Holzsandkasten Marke Eigenbau

Ein Sandkasten gehört definitiv zu den wirklich sinnvollen Dingen, mit welchen man seinem Kind eine Freude machen kann. Immer neue Spielmöglichkeiten finden, Kreativität entwickeln, alleine oder mit Freunden Kuchen, Burgen, ganze Städte bauen... und das ganze über viele Stunden, ohne dass Langeweile aufkommt. Natürlich geht das auch auf dem Spielplatz, aber ein Sandkasten im eigenen Garten oder bei Oma und Opa – das ist das pure Glück. Und welch ein Liebesbeweis, wenn man das gute Stück dann auch noch selbst für das Kind gebaut hat! Mit passendem Werkzeug – wie beispielsweise einer hochwertigen Bandsäge – und unserer anschaulichen Beschreibung stellt dieses Projekt für Hobbybastler kein Problem dar.

Die Standortfrage: Wo soll er stehen?

Die Auswahl des richtigen Standorts für den neuen Sandkasten richtet sich primär nach zwei Faktoren: Auf jeden Fall sollte der Sandkasten im Schatten oder Halbschatten stehen. Hier wird oft so lange gespielt, dass direkte Sonneneinstrahlung gerade für empfindliche Kinderhaut gefährlich werden kann. Falls kein Baum oder sonstige Schattenspender verfügbar sind, bietet sich der Einsatz eines großen Sonnenschirms an. Zudem sollten Sie als Aufsichtsperson den Sandkasten zu jeder Zeit gut im Blick haben. Gerade bei kleineren Kindern ist es wichtig, vom Haus und von möglichst jedem Platz im Garten aus sehen zu können, ob es den Kleinen gut geht.

Die Holzfrage: Welche Sorten sind geeignet?

Der Sandkasten sollte aus unbehandeltem Holz gebaut werden, da Chemikalien bei Regen ausgewaschen werden und so in den Sand gelangen können. Die Holzart ist Geschmackssache; gut geeignet sind beispielsweise Tannen- oder Fichtenholz. Allerdings hält ein Sandkasten aus Weichholz im Freien nicht länger als sechs bis sieben Jahre. Eine höhere Widerstandsfähigkeit haben Lärche, Robinie oder Douglasie, dafür ist ihr Anschaffungspreis etwas höher.

Die Materialfrage: Was wird benötigt?

Unser Sandkasten ist quadratisch und hat eine Seitenlänge von etwa zwei Metern. Auf der Umrandung hat er eine Einfassung zum Sitzen. Folgendes wird dafür benötigt:

  • Vier Bretter für die äußere Einrahmung (jeweils 200 x 30 x 2 cm)
  • Vier Bretter für die Innenkonstruktion (jeweils 164 x 30 x 2 cm)
  • Vier Bretter für die Sitzeinfassung (jeweils 182 x 20 x 2 cm)
  • Eine Schubkarre voll Kies für den Untergrund
  • Eine wasserdurchlässige Gartenfolie als Sandbasis (etwa 200 x 200 cm groß)
  • 250 bis 300 Kilo Spielsand
  • Bandsäge, Schleifmaschine, Spaten, Hammer, Schrauben, Nägel, eventuell ein Tacker
  • Eine Folie oder ein Netz von etwa 250 cm Seitenlänge zum Abdecken

Die Konstruktionsfrage: Wie wird’s gemacht?

Zunächst wird die Basis geschaffen: Mit Hilfe des Spatens wird am gewählten Standort ein quadratisches Loch von etwa 220 cm Seitenlänge und etwa 15 cm Tiefe ausgehoben und mit dem Kies ausgefüllt. Diese Grundierung sorgt dafür, dass sich bei Regen das Wasser nicht im Sand staut.

Sägen Sie nun alle Bretter auf die angegebene Länge zurecht. Eine qualitativ hochwertige Bandsäge ist dafür am besten geeignet. Schleifen Sie die Bretter anschließend ab, um Splitter zu vermeiden. Die Hölzer für die Sitzeinfassung werden zudem an den Kanten gleichmäßig abgerundet.

Die Bretter des Außenrahmens werden zu einem Quadrat verbunden, indem sie an den Kanten aneinander genagelt oder verschraubt werden. Auf gleiche Weise verfahren Sie mit der Innenkonstruktion, an deren Innenseite anschließend die Gartenfolie mit Nägeln (mit möglichst breitem Kopf) oder einem Tacker befestigt wird. Die Folie lässt die Feuchtigkeit nach unten durch, verhindert aber das Einwachsen von Unkraut oder den unerwünschten Besuch von Insekten über die Unterseite. Die fertigen Holzquadrate werden ineinander in das ausgehobene Loch gestellt und so justiert, dass der Abstand zwischen ihnen von den Sitzbrettern verschlossen werden kann. Die Sitzbank wiederum wird so an die beiden Holzrahmen genagelt oder geschraubt, dass keine Verletzungsgefahr besteht. Man sollte also Nagel- oder Schraubenköpfe möglichst tief im Holz versenken.

Mit einem passenden Holzschutzlack muss das Ganze nun noch mindestens zwei Mal gestrichen werden. Dabei kann es auch ruhig ein farbiger Lack sein, je nachdem, welche Farbe der spätere Nutzer des Sandkastens am meisten mag. Aber mit farblosem Lack das Holz zu versiegeln, bietet den gleichen Schutz wie farbiger.

Abschließend wird der Sand in den fertigen Kasten gefüllt und die Lücken zwischen Außenrahmen und Erdreich mit einem Teil der ausgehobenen Erde befüllt. Decken Sie den Sandkasten mit einer Folie oder einem Netz ab, damit er sauber bleibt und nicht den Nachbarskatzen als Toilette dienen kann. Nun steht einem fröhlichen Spielvergnügen nichts mehr im Wege!

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