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Schluss mit ungebetenen Gästen: Schädlingsbekämpfung in Haus und Garten

Inhaltsverzeichnis

Maulwurfshügel im Garten, ein von Holzwürmern angefressener Schuppen, Motten im Lebensmittelschrank oder hörbares Mäusegetrappel hinter der Zimmerwand  Schädlinge treten in den unterschiedlichsten Lebensbereichen in Erscheinung. Eine grundsätzliche Eigenschaft haben sie alle gemeinsam: Sie sind lästig. Wir wollen sie nicht in unserem Alltag haben, weder im Haus noch im Garten. Viele Schädlinge oder ihre Hinterlassenschaften sind für uns Menschen zudem eklig, unhygienisch oder furchterregend. Und manche von ihnen können sogar unserer Gesundheit schaden oder sich anderweitig negativ auf unser Wohlbefinden auswirken. Spätestens dann sollte man schnell handeln und den unliebsamen Besuchern den Garaus machen  Schädlingsbekämpfung lautet das Stichwort, und hierzu gibt es für jede Schädlingsart passende Methoden.

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Was eigentlich sind Schädlinge?

Doch bevor wir ihm an den Kragen gehen, wollen wir den Feind einmal näher kennen lernen. Ist jedes lästige Tier ein Schädling? Und wie unterscheidet man unterschiedliche Arten von Schädlingen? Zunächst einmal ist da der Begriff  Schädling . Als solcher werden alle Lebewesen (auch Pflanzen, im allgemeinen Sprachgebrauch aber eher Tiere) bezeichnet, die dem Menschen Schaden zufügen, indem sie seine Nahrung, seine Vorräte, Gebäude oder Besitztümer zerstören. Man unterscheidet sie in der Regel nach der Art des Schadens, den sie anrichten, wobei diese Klassifizierung nicht immer ganz trennscharf ist. Vorratsschädlinge beispielsweise vergreifen sich an Lebensmitteln, Tierfutter oder sonstigen Vorräten. Objektschädlinge zerstören Bauwerke oder Fassaden. Hygieneschädlinge beeinträchtigen die Gesundheit von Menschen oder (Haus-) Tieren. Parasiten nutzen Menschen und Tiere als Wirt, indem sie sich beispielsweise von ihrem Blut ernähren. Keine Schädlinge im engeren Sinne, aber ebenso unangenehm sind Lästlinge. Sie richten keinen oder nur sehr begrenzten Schaden an, werden aber als störend empfunden. Meist kann man auch ihnen mit den gängigen Methoden der Schädlingsbekämpfung Herr werden. Betrachten wir im Folgenden die wichtigsten Schädlinge  und natürlich die Art und Weise, wie wir sie am besten loswerden können.

Rettet den Garten: Effektiv Maulwürfe vertreiben

Mit verschlafenem Blick, rosa Schnauzen und eigentlich viel zu großen Schaufelhänden sehen sie zugegebenermaßen sogar ganz niedlich aus: Maulwürfe. Ihres seidigen Fells wegen wurden sie in früheren Zeiten sogar gejagt, man fertigte Mäntel, Krägen und Mützen aus dem tiefschwarzen Pelz. Doch diese Mode ist vorüber, und heute ist der Maulwurf bei aller Niedlichkeit alles andere als beliebt  vor allem Gartenbesitzer können gut auf seine Anwesenheit verzichten. Das Problem ist nicht, dass er dem Gartenfreund die Ernte wegfrisst; als Fleischfresser hat der Maulwurf daran kein Interesse. Vielmehr gräbt er sich kreuz und quer durchs Gelände und erschafft ein unterirdisches Gangsystem, wodurch nicht nur hässliche Maulwurfshügel entstehen, sondern auch die empfindlichen Gras- und Pflanzenwurzeln Schaden nehmen können.

maulwurf-tabs-bild-2

Doch welche Möglichkeiten gibt es, einen Maulwurf im Garten zu bekämpfen?

Den Maulwurf mit einer Lebendfalle loswerden

Da wäre zunächst die Lebendfalle. Das ist ein Kunststoff- oder Metallrohr, das in den Maulwurfgang eingegraben wird. An beiden Enden befinden sich einseitige Klappen, durch die das Tier  angelockt durch einen im Inneren platzierten Köder wie etwa einen Regenwurm  hinein- und dann nicht mehr hinausgelangt. Durch eine Drehung wird die Lebendfalle dann geöffnet und der Maulwurf an einer Stelle fern des Gartens freigelassen, wo er keinen Schaden anrichten kann. Einem ähnlichen Prinzip folgt der Maulwurfschreck: Auch dieser ist äußerlich ist ein gewöhnliches Rohr  das jedoch dank seines Innenlebens dem Maulwurf unter der Erde das Leben schwer macht. Ein Pieper sondert einen Ton ab, der für den Schädling mit seinem äußerst empfindlichen Gehör kaum zu ertragen ist. Man muss den Maulwurf also nicht fangen, er wandert vielmehr von selbst in ruhigere Gefilde aus. Für den Menschen hingegen ist der Ton aufgrund seines Frequenzbereiches kaum zu hören.

Den Garten mit einem Maulwurfgitter schützen

Ebenso wirksam und umweltverträglich wie Maulwurfschreck und Lebendfalle ist das Maulwurfgitter. Dieses Netzgewebe aus Kunststoff wird bei der Neuanlage eines Rasens zwei Handbreit unter der Grasnarbe verlegt wie ein Teppich. Der Maulwurf, der seine Gänge in einer Tiefe zwischen 40 und 100 cm anlegt, hat so keine Chance mehr, an die Oberfläche zu gelangen und wird sich bald ein anderes Revier suchen. Alternativ kann das Gitter rund um den Garten vertikal eingegraben werden  als effektiver Art Schutzwall gegen die unerwünschten Graber.

Und der Einsatz von Maulwurfgift?

In vielen Online-Shops erhält man auch radikale Mittel wie Maulwurfgift oder Schussfallen. Natürlich machen diese Methoden dem Maulwurf ein für alle Mal den Garaus  doch auch wenn diese Aussicht verlockend klingt, verstößt die Tötung von Maulwürfen gegen das Gesetz. Die Tiere stehen gemäß Bundesartenschutzverordnung unter besonderem Schutz und dürfen nicht getötet oder verletzt werden. Man sollte sich also darauf beschränken, die Maulwürfe mit Hilfe der vorgestellten effektiven Methoden zu fangen bzw. einfach und nachhaltig zu vertreiben.

Adiós la Cucaracha: Kakerlaken bekämpfen

Es gibt wenige Menschen, denen ihr Anblick nicht zumindest ein Schaudern über den Rücken jagt: Kakerlaken. Allzu oft begegnet man ihnen in unseren Breiten nicht, doch wenn einem eine Kakerlake, auch Küchenschabe genannt, über den Weg läuft, kann man sich sicher sein, dass noch mehr Exemplare in der Nähe sind.

Woran Sie eine Kakerlake erkennen

Man unterscheidet drei Arten von Kakerlaken: Die Deutsche Schabe ist hellbraun und in etwa so groß wie ein Daumennagel, die Orientalische Schabe ist schwarz und etwa doppelt so lang  und die dunkelbraune Amerikanische Schabe misst bis zu fünf Zentimeter. Alle Maße gelten ohne die beeindruckend langen Fühler, an welchen man Kakerlaken erkennen kann. Die regionale Herkunftsbezeichnung bedeutet längst nicht mehr, dass sie sich nur dort aufhalten. Über Schiffstransporte, Cargo-Flieger oder in Reisekoffern haben sie sich längst auf den Weg rund um die Welt gemacht. Kakerlaken fliegen übrigens nicht selbst  auch wenn manche Arten ein Flügelpaar besitzen, können sie damit nur über kurze Strecken herumflattern oder Stürze abbremsen.

Was Kakerlaken anrichten

Egal wo sie auftaucht, lässt die Kakerlake  spanisch  La Cucaracha  es sich gutgehen, denn die Tiere fressen quasi alles. Als Delikatesse gelten weiche und feuchte Nahrungsmittelreste sowie alles, was faulig riecht. Stehen keine Lebensmittel zur Verfügung, dann ernähren sie sich auch von Stoffen und Kleidung, Leder oder Papier. Kakerlaken sind für uns Menschen nicht nur eklig, sie können auch Würmer und andere Parasiten sowie zahlreiche Krankheiten übertragen. Dazu gehören Magen-Darm-Grippe, Hepatitis A, Cholera, Ruhr, Gelbfieber, Milzbrand, Tuberkulose, Salmonellen und sogar Lepra. Auch wenn zumindest die schlimmeren Krankheiten bei uns längst ausgerottet sind, möchte niemand die Schaben im Haus haben.

Was tun, wenn ein Befall mit Kakerlaken in der Wohnung festgestellt wird?

Letztlich bleibt dem Leidtragenden nur die Möglichkeit, die Tiere zu töten. Da sie fast immer in großen Populationen auftreten, sind Klebefallen, an denen nur wenige Exemplare haften bleiben, wenig sinnvoll. Auch vom Zertreten sollte man unbedingt absehen. Besser geeignet sind spezielle Kakerlakenfallen und Giftköder, die man an den Stellen platziert, wo der Befall vermutet wird. Sie können der kompletten Schabenkolonie innerhalb von ein bis zwei Wochen den Garaus machen. Das Kakerlakengift ist ein Fraßgift, d. h. die Tiere fressen den vergifteten Köder und werden so schnell und wirkungsvoll beseitigt. Nach etwa vier Wochen sollte eine erneute Befallskontrolle erfolgen, da die Kakerlaken Eier legen, aus denen die nächste Generation bis dahin geschlüpft sein wird  auch diese gilt es zu vernichten, bevor eine erneute Vermehrung erfolgt.

Aus die Maus: Wirkungsvoll Mäuse vertreiben

Hier kommt die Maus: Klappernde Augen, einen kleinen Elefanten als besten Freund und immer gute Ideen hat nur die orangefarbene Fernsehmaus. In der Realität sind Mäuse lästige und gefährliche Hygieneschädlinge, die beträchtlichen gesundheitlichen und materiellen Schaden anrichten können. In erster Linie geht es dabei um die Hausmaus; sie ist dem menschlichen Lebensraum am nächsten und spielt in der Schädlingsbekämpfung eine zentrale Rolle. Doch auch Feldmäuse (die zu den Wühlmäusen gehören) und vereinzelt auch Waldmäuse verirren sich in unsere Häuser.

Was macht Mäuse so gefährlich?

Insbesondere Hausmäuse bergen zahlreiche Krankheitserreger. Diese übertragen sie auf zwei unterschiedliche Arten: Als sogenannter Vektor, also Überträger einer Krankheit, von der sie selbst nicht einmal befallen sein müssen oder über den Mäusekot, den sie praktisch permanent irgendwo hinterlassen: Eine Hausmaus setzt jeden Tag bis zu 60 Kotballen ab. Abgesehen von Parasiten wie Flöhen oder Milben können Mäuse so unter anderem Salmonellen, Typhus, die Weil sche Krankheit (eine Art Gelbsucht), die sogenannte Nagerpest, das Hantavirus und zahlreiche andere Infektionen einschleppen.

Was tun, wenn Mäuse im Haus sind?

Mäuse nagen eigentlich alles an, was ihnen in die Quere kommt  neben Lebensmitteln auch Leder, Holz, Kleidung, Kabel und Papier. So richten sie zusätzlich zur Krankheitsübertragung auch einen erheblichen Schaden an. Mit einem Wort: Wer einer Mäuseplage gewahr wird, muss die Mäuse im Haus vertreiben. Dazu sollte man zunächst einmal in Erfahrung bringen, wie die Mäuse überhaupt in die Wohnung gelangen. Eventuelle Öffnungen und Schwachstellen wie kaputte Kellerfenster oder Mauerlöcher müssen identifiziert und geschlossen bzw. behoben werden.

Einsatz von Mausefalle oder Ultraschall

Als nächstes geht es der bestehenden Schädlingspopulation an den Kragen: Eine Mausefalle muss am geeigneten Ort, im Dachboden oder in der Wand platziert werden. Es existieren unterschiedliche Modelle: Die klassische Schlagfalle ist günstig und einfach zu bedienen, kann jedoch für Kinder und Haustiere eine Gefahr darstellen. Lebendfallen sind für Menschen ungefährlich, erfordern jedoch ein anschließendes Aussetzen der Tiere. Eine  saubere Lösung bieten spezielle akustische Geräte: Mit Hilfe von Ultraschall werden die Schädlinge, die die hochfrequenten Töne nicht ertragen können, vertrieben. Auch wer Mäuse im Garten loswerden will, sollte die beschriebenen Maßnahmen ergreifen. In jedem Fall darf man nach dem Entdecken des Mäusebefalls keine Zeit verlieren, denn Mäuse vermehren sich rasend schnell.

Vor und Nachteile beim Mäuse vergiften

So mancher Geplagte bringt Gift zum Einsatz, um die Mäuse im Haus zu bekämpfen. Mittels toxischer Wirkstoffe rückt man vor allem Populationen zu Leibe, die sich schon längere Zeit im Haus eingenistet haben. Das Vergiften wirkt schnell und nachhaltig, ein Nachteil besteht allerdings darin, dass man im Anschluss die Kadaver suchen muss  die häufig an unzugänglichen Stellen liegen und nach kurzer Zeit zu riechen beginnen.

Seit Jahrhunderten eine Plage: Nachhaltig Ratten bekämpfen

Sie ist der Inbegriff des Schädlings: Die Ratte. Zu ihr hat der Mensch spätestens seit dem Mittelalter ein gespaltenes Verhältnis, gilt sie doch als Überbringer des  Schwarzen Todes . Dabei war es nicht die Ratte selbst, sondern ein in ihrem Fell lebender Floh, der als Krankheitsträger die Pest über die Menschen Land brachte. Doch ist der Ruf erst ruiniert... Von den weltweit über 60 Rattenarten leben bei uns nur zwei in freier Wildbahn: Die eher seltene Hausratte, die es gerne warm hat und sich meist im Dach einnistet, und die weit verbreitete Wanderratte. Sie gräbt Gänge und mag Abwasserkanäle; dort ernährt sie sich bevorzugt von allem, was wir in der Toilette hinunterspülen (am liebsten natürlich Speisereste). Durch die Kanalisation können die Tiere auch ins Haus gelangen.

Welche Gefahr geht von Ratten aus?

Auch wenn sie nicht die primäre Schuld an der mittelalterlichen Pest trugen, sind Ratten äußerst unangenehme und lästige Zeitgenossen. Sie können massive Schäden anrichten und fungieren wie die artverwandten Mäuse als Vektoren oder Krankheitsüberträger. Auch sie übertragen die Weil'sche Krankheit oder Salmonellen, darüber hinaus Krankheiten wie Tollwut, Amöbenruhr, Fleckfieber oder Tuberkulose. Ein Rattenbiss ist also nicht nur schmerzhaft, sondern auch gefährlich; zudem können auch Parasiten wie Zecken, Flöhe oder Bandwürmer durch diese Schädlinge auf den Menschen übergehen. Wer also Rattenkot, Nagespuren, Rattennester oder -bauten sowie Lauf- oder Schmierspuren entdeckt, sollte schnell Handeln und die Plage beseitigen. Doch was tun, wenn man Ratten im Garten, im Haus oder im Keller entdeckt hat? Wie kann man sie schnellstmöglich loswerden?

Ratten vertreiben - So geht es

Abgesehen von einem entsprechenden Verhalten (keine Speisereste in Ausguss oder Toilette, Müllsäcke immer zuknoten, konsequentes Schließen von Türen zu Garten und Hof etc.) sind die beiden wichtigsten Methoden die Rattenfalle und das Rattengift. Letzteres wird meist in Rattenköder eingebracht, die für die Schädlinge ausgelegt werden. Auch Trinkköder sind gebräuchlich, denn Ratten müssen im Gegensatz zu Mäusen täglich 50-60 ml Wasser zu sich nehmen. Gift und Köder sind eine wirkungsvolle Methode, um die Ratten zu vertreiben, doch stellen sie auch eine Gefahr für spielende Kinder oder Haustiere dar. Rattenfallen sind als Schlag- oder Lebendfallen erhältlich; in beide wird das Tier mit Hilfe eines Rattenköders gelockt. Die Vor- und Nachteile gleichen jenen der Mausefallen. Ideal hat sich in der Praxis eine Kombination aus Gift und unterschiedlichen Fallen erwiesen.

Gut Holz: Den Holzwurm bekämpfen

 Den Holzwurm gibt es streng genommen gar nicht: Holzwürmer sind Larven oder ausgewachsene Exemplare von Holzschädlingen; meist handelt es sich dabei um Käferarten wie den Hausbock, den Bunten oder Gemeinen Nagekäfer oder den Splintholzkäfer. Die Larven ähneln Würmern, daher werden diese Schädlinge als Holzwürmer bezeichnet.

Warum Holzwürmer so lästig sind

Ein ausgeprägter Appetit auf trockenes Holz ist allen Arten gemein. Das heißt, sie interessieren sich nicht für das Frischholz der Bäume, sondern fressen sich durch Möbel, Dachstühle, Fußböden, Treppen und andere hölzerne Objekte. Die charakteristischen Löcher von wenigen Millimetern Durchmesser auf der Oberfläche alter Möbel oder Balken hat jeder schon einmal gesehen. Die Frage, die sich stellt, ist jedoch, ob sich die Holzwürmer daraus nicht schon längst verzogen haben. Ist das Holz nämlich erst einmal gänzlich getrocknet, verlangsamt sich die Aktivität der Schädlinge und sie sterben irgendwann ab oder suchen sich eine neue Heimat mit höherer Holzfeuchte. Einen aktiven Befall kann man leicht an den Hinterlassenschaften der Holzwürmer erkennen: Das herausgeschabte Sägemehl rieselt mit der Zeit aus den Löchern und Ritzen des Holzobjektes heraus. Auf einem unter das Objekt gelegten schwarzen Papier wird dieser Auswurf spätestens nach drei bis vier Tagen sichtbar.

Können Holzwürmer auch gefährlich für den Menschen werden?

Krankheiten übertragen die Holzwürmer nicht, doch gefährlich kann ihre Aktivität dem Menschen dennoch werden: Während es um Möbel oder hölzerne Sammlerstücke einfach nur schade ist, können holzwurmgeschädigte Balken, Treppen sowie Dach- und Deckenkonstruktionen plötzlich in sich zusammenfallen. Auch in einem hölzernen Gartenhaus kann eine Zerstörung riskant sein. Doch was tun, wenn man den Befall erst einmal erkannt hat? Wie kann man die Würmer loswerden?

Holzwürmer loswerden, aber wie?

Eine Möglichkeit, die Schädlinge zu beseitigen, ist Wärme. Eine mehrstündige Erwärmung von kleineren Objekten wie Bilderrahmen oder Skulpturen auf 60 Grad Celsius ist meist ausreichend. Professionelle Unternehmen können auf diese Weise auch ganze Deckenkonstruktionen von der lästigen Bande befreien. Gleiches funktioniert  wenn auch nur mit kleineren Objekten  mittels Kälte; eine Kühltruhe von -20 Grad Celsius ist optimal. Auch mit Gift kann man den Tieren zu Leibe rücken: Im Spritzverfahren werden spezielle Insektizide auf das befallene Holz aufgebracht; eine zusätzliche Injektion in eigens gefertigte Bohrlöcher sorgt dafür, dass die Schädlinge keinerlei Rückzugsraum mehr haben und absterben. Ein großflächiger Befall lässt sich zudem durch Begasung überwinden: Dachstühle beispielsweise werden luftdicht abgeschlossen und mit einem schwefelhaltigen Gas befüllt. Da dies in der Regel nach einem Tag wieder verflogen ist, können die Bewohner das Haus nach kurzer Zeit wieder beziehen.

Schutz für Mehl und Sommerkleid: Motten bekämpfen

Ein münzgroßes Loch im Lieblingspulli oder wildes Geflatter im Vorratsschrank  wer Motten im Haus hat, möchte sie so schnell wie möglich wieder loswerden. Wieder sind vor allem die Larven die Übeltäter. Man kann unterschiedliche Arten von Motten bestimmen: Je nach Gattung vergreifen sie sich an Textilien oder Lebensmitteln und zerstören wahlweise Kleidung, Teppiche und Pelze oder Nüsse, Hülsenfrüchte, Schokolade, Mehl und andere Vorräte. Über die Vorratsschädigung können sie Krankheiten wie etwa die Magen-Darm-Grippe übertragen.

Wie wirkt sich die Mottenplage aus?

Da man nicht das ganze Jahr über stets alle Kleidungsstücke im Blick hat, bemerkt man Motten im Kleiderschrank häufig erst, wenn sie ausgewachsen sind und aus dem Schrank herausfliegen. Dann ist es bereits zu spät: Die Kleidung ist beschädigt und verunreinigt durch Löcher, Gespinste und Kot. In der Küche ist es ähnlich: Die Brut tummelt sich zum Beispiel in einer länger nicht geöffneten Tüte mit Linsen und wird erst bemerkt, wenn die Tiere herausfliegen und eine größere Zahl von Lebensmitteln bereits unbrauchbar gemacht haben.

Die Möglichkeiten, Motten zu vertreiben

Mottenfallen oder Mottenspray

Egal welche Art Motte einen belästigt, wichtig ist ein möglichst schnelles Handeln. Wie lassen sich Motten in der Wohnung vernichten? Eine Mottenfalle basiert meistens auf dem  Duftprinzip : Sie lockt männliche Motten mit Hilfe von Pheromonen an und fixiert sie durch einen Klebstoff. Diese Methode dient zunächst einmal der Ortung des Befalls, da die  eventuell bereits befruchteten  Weibchen nicht beeinträchtigt werden und ungestört Eier legen können. Vertreiben lassen sich die Populationen am besten mit Mottenspray. Die darin enthaltenen Insektizide beeinträchtigen meist die Entwicklung der Larven; auf diese Weise wird zwar die bereits erwachsene Generation nicht vertrieben, die Mottenplage aber generationsweise sukzessive ausgerottet.

Vorsorgen ist besser als Nachsorgen

Wirksam ist auch der Mottenschutz im Sinne einer Prophylaxe. Dazu zählt vor allem die Hygiene: Vorratsschränke sollten alle drei bis vier Monate ausgeräumt und gründlich gereinigt werden. Dabei sollte man auch die Regalböden entfernen, damit keine versteckten Gelege haften bleiben. Über den Winter eingelagerte Kleidungsstücke sollten vorher gewaschen werden; für die Schränke empfiehlt sich ein Auswaschen mit Lavendel oder Arnika  Duftstoffe, die abstoßend auf die Motten wirken und sie so vertreiben.

Schädlinge wirksam bekämpfen kann lebenswichtig sein

Es gibt eine Vielzahl von Schädlingen, die uns Menschen belästigen. Häufig ist das Problem nicht nur das Ekelgefühl, das sie in uns auslösen, sondern es können gesundheitliche Probleme entstehen. Ob eine durch Rattenkot ausgelöste Tuberkulose oder eine kakerlakenbedingte Salmonellenvergiftung  die durch Schädlinge entstehenden Gesundheitsrisiken sind zu groß, um sie als Mitbewohner in Haus und Garten zu akzeptieren. Und auch die materiellen Schäden, die die Tiere anrichten können, sind Grund genug für den Wunsch des Menschen nach einer nachhaltigen Vernichtung. Die Maulwurfshügel im Garten mögen noch erträglich sein, aber wenn aufgrund von Holzwurmbefall ganze Dachkonstruktionen in sich zusammenfallen, wird es lebensbedrohlich und ist nicht hinzunehmen. Dank der vielfältigen Methoden der Schädlingsbekämpfung müssen wir jedoch nicht über längere Zeiträume unter derartigen Plagen leiden und haben wirksame Mittel zur Verfügung, um uns zur Wehr zu setzen. Dank moderner Technik und Chemie geht es dabei häufig auch relativ tierfreundlich zu, so dass am Ende sogar das Karma stimmt.

Schluss mit ungebetenen Gästen: Schädlingsbekämpfung in Haus und Garten Inhaltsverzeichnis Schluss mit ungebetenen Gästen: Schädlingsbekämpfung in Haus und Garten Was eigentlich... mehr erfahren »
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Schluss mit ungebetenen Gästen: Schädlingsbekämpfung in Haus und Garten

Inhaltsverzeichnis

Maulwurfshügel im Garten, ein von Holzwürmern angefressener Schuppen, Motten im Lebensmittelschrank oder hörbares Mäusegetrappel hinter der Zimmerwand  Schädlinge treten in den unterschiedlichsten Lebensbereichen in Erscheinung. Eine grundsätzliche Eigenschaft haben sie alle gemeinsam: Sie sind lästig. Wir wollen sie nicht in unserem Alltag haben, weder im Haus noch im Garten. Viele Schädlinge oder ihre Hinterlassenschaften sind für uns Menschen zudem eklig, unhygienisch oder furchterregend. Und manche von ihnen können sogar unserer Gesundheit schaden oder sich anderweitig negativ auf unser Wohlbefinden auswirken. Spätestens dann sollte man schnell handeln und den unliebsamen Besuchern den Garaus machen  Schädlingsbekämpfung lautet das Stichwort, und hierzu gibt es für jede Schädlingsart passende Methoden.

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Was eigentlich sind Schädlinge?

Doch bevor wir ihm an den Kragen gehen, wollen wir den Feind einmal näher kennen lernen. Ist jedes lästige Tier ein Schädling? Und wie unterscheidet man unterschiedliche Arten von Schädlingen? Zunächst einmal ist da der Begriff  Schädling . Als solcher werden alle Lebewesen (auch Pflanzen, im allgemeinen Sprachgebrauch aber eher Tiere) bezeichnet, die dem Menschen Schaden zufügen, indem sie seine Nahrung, seine Vorräte, Gebäude oder Besitztümer zerstören. Man unterscheidet sie in der Regel nach der Art des Schadens, den sie anrichten, wobei diese Klassifizierung nicht immer ganz trennscharf ist. Vorratsschädlinge beispielsweise vergreifen sich an Lebensmitteln, Tierfutter oder sonstigen Vorräten. Objektschädlinge zerstören Bauwerke oder Fassaden. Hygieneschädlinge beeinträchtigen die Gesundheit von Menschen oder (Haus-) Tieren. Parasiten nutzen Menschen und Tiere als Wirt, indem sie sich beispielsweise von ihrem Blut ernähren. Keine Schädlinge im engeren Sinne, aber ebenso unangenehm sind Lästlinge. Sie richten keinen oder nur sehr begrenzten Schaden an, werden aber als störend empfunden. Meist kann man auch ihnen mit den gängigen Methoden der Schädlingsbekämpfung Herr werden. Betrachten wir im Folgenden die wichtigsten Schädlinge  und natürlich die Art und Weise, wie wir sie am besten loswerden können.

Rettet den Garten: Effektiv Maulwürfe vertreiben

Mit verschlafenem Blick, rosa Schnauzen und eigentlich viel zu großen Schaufelhänden sehen sie zugegebenermaßen sogar ganz niedlich aus: Maulwürfe. Ihres seidigen Fells wegen wurden sie in früheren Zeiten sogar gejagt, man fertigte Mäntel, Krägen und Mützen aus dem tiefschwarzen Pelz. Doch diese Mode ist vorüber, und heute ist der Maulwurf bei aller Niedlichkeit alles andere als beliebt  vor allem Gartenbesitzer können gut auf seine Anwesenheit verzichten. Das Problem ist nicht, dass er dem Gartenfreund die Ernte wegfrisst; als Fleischfresser hat der Maulwurf daran kein Interesse. Vielmehr gräbt er sich kreuz und quer durchs Gelände und erschafft ein unterirdisches Gangsystem, wodurch nicht nur hässliche Maulwurfshügel entstehen, sondern auch die empfindlichen Gras- und Pflanzenwurzeln Schaden nehmen können.

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Doch welche Möglichkeiten gibt es, einen Maulwurf im Garten zu bekämpfen?

Den Maulwurf mit einer Lebendfalle loswerden

Da wäre zunächst die Lebendfalle. Das ist ein Kunststoff- oder Metallrohr, das in den Maulwurfgang eingegraben wird. An beiden Enden befinden sich einseitige Klappen, durch die das Tier  angelockt durch einen im Inneren platzierten Köder wie etwa einen Regenwurm  hinein- und dann nicht mehr hinausgelangt. Durch eine Drehung wird die Lebendfalle dann geöffnet und der Maulwurf an einer Stelle fern des Gartens freigelassen, wo er keinen Schaden anrichten kann. Einem ähnlichen Prinzip folgt der Maulwurfschreck: Auch dieser ist äußerlich ist ein gewöhnliches Rohr  das jedoch dank seines Innenlebens dem Maulwurf unter der Erde das Leben schwer macht. Ein Pieper sondert einen Ton ab, der für den Schädling mit seinem äußerst empfindlichen Gehör kaum zu ertragen ist. Man muss den Maulwurf also nicht fangen, er wandert vielmehr von selbst in ruhigere Gefilde aus. Für den Menschen hingegen ist der Ton aufgrund seines Frequenzbereiches kaum zu hören.

Den Garten mit einem Maulwurfgitter schützen

Ebenso wirksam und umweltverträglich wie Maulwurfschreck und Lebendfalle ist das Maulwurfgitter. Dieses Netzgewebe aus Kunststoff wird bei der Neuanlage eines Rasens zwei Handbreit unter der Grasnarbe verlegt wie ein Teppich. Der Maulwurf, der seine Gänge in einer Tiefe zwischen 40 und 100 cm anlegt, hat so keine Chance mehr, an die Oberfläche zu gelangen und wird sich bald ein anderes Revier suchen. Alternativ kann das Gitter rund um den Garten vertikal eingegraben werden  als effektiver Art Schutzwall gegen die unerwünschten Graber.

Und der Einsatz von Maulwurfgift?

In vielen Online-Shops erhält man auch radikale Mittel wie Maulwurfgift oder Schussfallen. Natürlich machen diese Methoden dem Maulwurf ein für alle Mal den Garaus  doch auch wenn diese Aussicht verlockend klingt, verstößt die Tötung von Maulwürfen gegen das Gesetz. Die Tiere stehen gemäß Bundesartenschutzverordnung unter besonderem Schutz und dürfen nicht getötet oder verletzt werden. Man sollte sich also darauf beschränken, die Maulwürfe mit Hilfe der vorgestellten effektiven Methoden zu fangen bzw. einfach und nachhaltig zu vertreiben.

Adiós la Cucaracha: Kakerlaken bekämpfen

Es gibt wenige Menschen, denen ihr Anblick nicht zumindest ein Schaudern über den Rücken jagt: Kakerlaken. Allzu oft begegnet man ihnen in unseren Breiten nicht, doch wenn einem eine Kakerlake, auch Küchenschabe genannt, über den Weg läuft, kann man sich sicher sein, dass noch mehr Exemplare in der Nähe sind.

Woran Sie eine Kakerlake erkennen

Man unterscheidet drei Arten von Kakerlaken: Die Deutsche Schabe ist hellbraun und in etwa so groß wie ein Daumennagel, die Orientalische Schabe ist schwarz und etwa doppelt so lang  und die dunkelbraune Amerikanische Schabe misst bis zu fünf Zentimeter. Alle Maße gelten ohne die beeindruckend langen Fühler, an welchen man Kakerlaken erkennen kann. Die regionale Herkunftsbezeichnung bedeutet längst nicht mehr, dass sie sich nur dort aufhalten. Über Schiffstransporte, Cargo-Flieger oder in Reisekoffern haben sie sich längst auf den Weg rund um die Welt gemacht. Kakerlaken fliegen übrigens nicht selbst  auch wenn manche Arten ein Flügelpaar besitzen, können sie damit nur über kurze Strecken herumflattern oder Stürze abbremsen.

Was Kakerlaken anrichten

Egal wo sie auftaucht, lässt die Kakerlake  spanisch  La Cucaracha  es sich gutgehen, denn die Tiere fressen quasi alles. Als Delikatesse gelten weiche und feuchte Nahrungsmittelreste sowie alles, was faulig riecht. Stehen keine Lebensmittel zur Verfügung, dann ernähren sie sich auch von Stoffen und Kleidung, Leder oder Papier. Kakerlaken sind für uns Menschen nicht nur eklig, sie können auch Würmer und andere Parasiten sowie zahlreiche Krankheiten übertragen. Dazu gehören Magen-Darm-Grippe, Hepatitis A, Cholera, Ruhr, Gelbfieber, Milzbrand, Tuberkulose, Salmonellen und sogar Lepra. Auch wenn zumindest die schlimmeren Krankheiten bei uns längst ausgerottet sind, möchte niemand die Schaben im Haus haben.

Was tun, wenn ein Befall mit Kakerlaken in der Wohnung festgestellt wird?

Letztlich bleibt dem Leidtragenden nur die Möglichkeit, die Tiere zu töten. Da sie fast immer in großen Populationen auftreten, sind Klebefallen, an denen nur wenige Exemplare haften bleiben, wenig sinnvoll. Auch vom Zertreten sollte man unbedingt absehen. Besser geeignet sind spezielle Kakerlakenfallen und Giftköder, die man an den Stellen platziert, wo der Befall vermutet wird. Sie können der kompletten Schabenkolonie innerhalb von ein bis zwei Wochen den Garaus machen. Das Kakerlakengift ist ein Fraßgift, d. h. die Tiere fressen den vergifteten Köder und werden so schnell und wirkungsvoll beseitigt. Nach etwa vier Wochen sollte eine erneute Befallskontrolle erfolgen, da die Kakerlaken Eier legen, aus denen die nächste Generation bis dahin geschlüpft sein wird  auch diese gilt es zu vernichten, bevor eine erneute Vermehrung erfolgt.

Aus die Maus: Wirkungsvoll Mäuse vertreiben

Hier kommt die Maus: Klappernde Augen, einen kleinen Elefanten als besten Freund und immer gute Ideen hat nur die orangefarbene Fernsehmaus. In der Realität sind Mäuse lästige und gefährliche Hygieneschädlinge, die beträchtlichen gesundheitlichen und materiellen Schaden anrichten können. In erster Linie geht es dabei um die Hausmaus; sie ist dem menschlichen Lebensraum am nächsten und spielt in der Schädlingsbekämpfung eine zentrale Rolle. Doch auch Feldmäuse (die zu den Wühlmäusen gehören) und vereinzelt auch Waldmäuse verirren sich in unsere Häuser.

Was macht Mäuse so gefährlich?

Insbesondere Hausmäuse bergen zahlreiche Krankheitserreger. Diese übertragen sie auf zwei unterschiedliche Arten: Als sogenannter Vektor, also Überträger einer Krankheit, von der sie selbst nicht einmal befallen sein müssen oder über den Mäusekot, den sie praktisch permanent irgendwo hinterlassen: Eine Hausmaus setzt jeden Tag bis zu 60 Kotballen ab. Abgesehen von Parasiten wie Flöhen oder Milben können Mäuse so unter anderem Salmonellen, Typhus, die Weil sche Krankheit (eine Art Gelbsucht), die sogenannte Nagerpest, das Hantavirus und zahlreiche andere Infektionen einschleppen.

Was tun, wenn Mäuse im Haus sind?

Mäuse nagen eigentlich alles an, was ihnen in die Quere kommt  neben Lebensmitteln auch Leder, Holz, Kleidung, Kabel und Papier. So richten sie zusätzlich zur Krankheitsübertragung auch einen erheblichen Schaden an. Mit einem Wort: Wer einer Mäuseplage gewahr wird, muss die Mäuse im Haus vertreiben. Dazu sollte man zunächst einmal in Erfahrung bringen, wie die Mäuse überhaupt in die Wohnung gelangen. Eventuelle Öffnungen und Schwachstellen wie kaputte Kellerfenster oder Mauerlöcher müssen identifiziert und geschlossen bzw. behoben werden.

Einsatz von Mausefalle oder Ultraschall

Als nächstes geht es der bestehenden Schädlingspopulation an den Kragen: Eine Mausefalle muss am geeigneten Ort, im Dachboden oder in der Wand platziert werden. Es existieren unterschiedliche Modelle: Die klassische Schlagfalle ist günstig und einfach zu bedienen, kann jedoch für Kinder und Haustiere eine Gefahr darstellen. Lebendfallen sind für Menschen ungefährlich, erfordern jedoch ein anschließendes Aussetzen der Tiere. Eine  saubere Lösung bieten spezielle akustische Geräte: Mit Hilfe von Ultraschall werden die Schädlinge, die die hochfrequenten Töne nicht ertragen können, vertrieben. Auch wer Mäuse im Garten loswerden will, sollte die beschriebenen Maßnahmen ergreifen. In jedem Fall darf man nach dem Entdecken des Mäusebefalls keine Zeit verlieren, denn Mäuse vermehren sich rasend schnell.

Vor und Nachteile beim Mäuse vergiften

So mancher Geplagte bringt Gift zum Einsatz, um die Mäuse im Haus zu bekämpfen. Mittels toxischer Wirkstoffe rückt man vor allem Populationen zu Leibe, die sich schon längere Zeit im Haus eingenistet haben. Das Vergiften wirkt schnell und nachhaltig, ein Nachteil besteht allerdings darin, dass man im Anschluss die Kadaver suchen muss  die häufig an unzugänglichen Stellen liegen und nach kurzer Zeit zu riechen beginnen.

Seit Jahrhunderten eine Plage: Nachhaltig Ratten bekämpfen

Sie ist der Inbegriff des Schädlings: Die Ratte. Zu ihr hat der Mensch spätestens seit dem Mittelalter ein gespaltenes Verhältnis, gilt sie doch als Überbringer des  Schwarzen Todes . Dabei war es nicht die Ratte selbst, sondern ein in ihrem Fell lebender Floh, der als Krankheitsträger die Pest über die Menschen Land brachte. Doch ist der Ruf erst ruiniert... Von den weltweit über 60 Rattenarten leben bei uns nur zwei in freier Wildbahn: Die eher seltene Hausratte, die es gerne warm hat und sich meist im Dach einnistet, und die weit verbreitete Wanderratte. Sie gräbt Gänge und mag Abwasserkanäle; dort ernährt sie sich bevorzugt von allem, was wir in der Toilette hinunterspülen (am liebsten natürlich Speisereste). Durch die Kanalisation können die Tiere auch ins Haus gelangen.

Welche Gefahr geht von Ratten aus?

Auch wenn sie nicht die primäre Schuld an der mittelalterlichen Pest trugen, sind Ratten äußerst unangenehme und lästige Zeitgenossen. Sie können massive Schäden anrichten und fungieren wie die artverwandten Mäuse als Vektoren oder Krankheitsüberträger. Auch sie übertragen die Weil'sche Krankheit oder Salmonellen, darüber hinaus Krankheiten wie Tollwut, Amöbenruhr, Fleckfieber oder Tuberkulose. Ein Rattenbiss ist also nicht nur schmerzhaft, sondern auch gefährlich; zudem können auch Parasiten wie Zecken, Flöhe oder Bandwürmer durch diese Schädlinge auf den Menschen übergehen. Wer also Rattenkot, Nagespuren, Rattennester oder -bauten sowie Lauf- oder Schmierspuren entdeckt, sollte schnell Handeln und die Plage beseitigen. Doch was tun, wenn man Ratten im Garten, im Haus oder im Keller entdeckt hat? Wie kann man sie schnellstmöglich loswerden?

Ratten vertreiben - So geht es

Abgesehen von einem entsprechenden Verhalten (keine Speisereste in Ausguss oder Toilette, Müllsäcke immer zuknoten, konsequentes Schließen von Türen zu Garten und Hof etc.) sind die beiden wichtigsten Methoden die Rattenfalle und das Rattengift. Letzteres wird meist in Rattenköder eingebracht, die für die Schädlinge ausgelegt werden. Auch Trinkköder sind gebräuchlich, denn Ratten müssen im Gegensatz zu Mäusen täglich 50-60 ml Wasser zu sich nehmen. Gift und Köder sind eine wirkungsvolle Methode, um die Ratten zu vertreiben, doch stellen sie auch eine Gefahr für spielende Kinder oder Haustiere dar. Rattenfallen sind als Schlag- oder Lebendfallen erhältlich; in beide wird das Tier mit Hilfe eines Rattenköders gelockt. Die Vor- und Nachteile gleichen jenen der Mausefallen. Ideal hat sich in der Praxis eine Kombination aus Gift und unterschiedlichen Fallen erwiesen.

Gut Holz: Den Holzwurm bekämpfen

 Den Holzwurm gibt es streng genommen gar nicht: Holzwürmer sind Larven oder ausgewachsene Exemplare von Holzschädlingen; meist handelt es sich dabei um Käferarten wie den Hausbock, den Bunten oder Gemeinen Nagekäfer oder den Splintholzkäfer. Die Larven ähneln Würmern, daher werden diese Schädlinge als Holzwürmer bezeichnet.

Warum Holzwürmer so lästig sind

Ein ausgeprägter Appetit auf trockenes Holz ist allen Arten gemein. Das heißt, sie interessieren sich nicht für das Frischholz der Bäume, sondern fressen sich durch Möbel, Dachstühle, Fußböden, Treppen und andere hölzerne Objekte. Die charakteristischen Löcher von wenigen Millimetern Durchmesser auf der Oberfläche alter Möbel oder Balken hat jeder schon einmal gesehen. Die Frage, die sich stellt, ist jedoch, ob sich die Holzwürmer daraus nicht schon längst verzogen haben. Ist das Holz nämlich erst einmal gänzlich getrocknet, verlangsamt sich die Aktivität der Schädlinge und sie sterben irgendwann ab oder suchen sich eine neue Heimat mit höherer Holzfeuchte. Einen aktiven Befall kann man leicht an den Hinterlassenschaften der Holzwürmer erkennen: Das herausgeschabte Sägemehl rieselt mit der Zeit aus den Löchern und Ritzen des Holzobjektes heraus. Auf einem unter das Objekt gelegten schwarzen Papier wird dieser Auswurf spätestens nach drei bis vier Tagen sichtbar.

Können Holzwürmer auch gefährlich für den Menschen werden?

Krankheiten übertragen die Holzwürmer nicht, doch gefährlich kann ihre Aktivität dem Menschen dennoch werden: Während es um Möbel oder hölzerne Sammlerstücke einfach nur schade ist, können holzwurmgeschädigte Balken, Treppen sowie Dach- und Deckenkonstruktionen plötzlich in sich zusammenfallen. Auch in einem hölzernen Gartenhaus kann eine Zerstörung riskant sein. Doch was tun, wenn man den Befall erst einmal erkannt hat? Wie kann man die Würmer loswerden?

Holzwürmer loswerden, aber wie?

Eine Möglichkeit, die Schädlinge zu beseitigen, ist Wärme. Eine mehrstündige Erwärmung von kleineren Objekten wie Bilderrahmen oder Skulpturen auf 60 Grad Celsius ist meist ausreichend. Professionelle Unternehmen können auf diese Weise auch ganze Deckenkonstruktionen von der lästigen Bande befreien. Gleiches funktioniert  wenn auch nur mit kleineren Objekten  mittels Kälte; eine Kühltruhe von -20 Grad Celsius ist optimal. Auch mit Gift kann man den Tieren zu Leibe rücken: Im Spritzverfahren werden spezielle Insektizide auf das befallene Holz aufgebracht; eine zusätzliche Injektion in eigens gefertigte Bohrlöcher sorgt dafür, dass die Schädlinge keinerlei Rückzugsraum mehr haben und absterben. Ein großflächiger Befall lässt sich zudem durch Begasung überwinden: Dachstühle beispielsweise werden luftdicht abgeschlossen und mit einem schwefelhaltigen Gas befüllt. Da dies in der Regel nach einem Tag wieder verflogen ist, können die Bewohner das Haus nach kurzer Zeit wieder beziehen.

Schutz für Mehl und Sommerkleid: Motten bekämpfen

Ein münzgroßes Loch im Lieblingspulli oder wildes Geflatter im Vorratsschrank  wer Motten im Haus hat, möchte sie so schnell wie möglich wieder loswerden. Wieder sind vor allem die Larven die Übeltäter. Man kann unterschiedliche Arten von Motten bestimmen: Je nach Gattung vergreifen sie sich an Textilien oder Lebensmitteln und zerstören wahlweise Kleidung, Teppiche und Pelze oder Nüsse, Hülsenfrüchte, Schokolade, Mehl und andere Vorräte. Über die Vorratsschädigung können sie Krankheiten wie etwa die Magen-Darm-Grippe übertragen.

Wie wirkt sich die Mottenplage aus?

Da man nicht das ganze Jahr über stets alle Kleidungsstücke im Blick hat, bemerkt man Motten im Kleiderschrank häufig erst, wenn sie ausgewachsen sind und aus dem Schrank herausfliegen. Dann ist es bereits zu spät: Die Kleidung ist beschädigt und verunreinigt durch Löcher, Gespinste und Kot. In der Küche ist es ähnlich: Die Brut tummelt sich zum Beispiel in einer länger nicht geöffneten Tüte mit Linsen und wird erst bemerkt, wenn die Tiere herausfliegen und eine größere Zahl von Lebensmitteln bereits unbrauchbar gemacht haben.

Die Möglichkeiten, Motten zu vertreiben

Mottenfallen oder Mottenspray

Egal welche Art Motte einen belästigt, wichtig ist ein möglichst schnelles Handeln. Wie lassen sich Motten in der Wohnung vernichten? Eine Mottenfalle basiert meistens auf dem  Duftprinzip : Sie lockt männliche Motten mit Hilfe von Pheromonen an und fixiert sie durch einen Klebstoff. Diese Methode dient zunächst einmal der Ortung des Befalls, da die  eventuell bereits befruchteten  Weibchen nicht beeinträchtigt werden und ungestört Eier legen können. Vertreiben lassen sich die Populationen am besten mit Mottenspray. Die darin enthaltenen Insektizide beeinträchtigen meist die Entwicklung der Larven; auf diese Weise wird zwar die bereits erwachsene Generation nicht vertrieben, die Mottenplage aber generationsweise sukzessive ausgerottet.

Vorsorgen ist besser als Nachsorgen

Wirksam ist auch der Mottenschutz im Sinne einer Prophylaxe. Dazu zählt vor allem die Hygiene: Vorratsschränke sollten alle drei bis vier Monate ausgeräumt und gründlich gereinigt werden. Dabei sollte man auch die Regalböden entfernen, damit keine versteckten Gelege haften bleiben. Über den Winter eingelagerte Kleidungsstücke sollten vorher gewaschen werden; für die Schränke empfiehlt sich ein Auswaschen mit Lavendel oder Arnika  Duftstoffe, die abstoßend auf die Motten wirken und sie so vertreiben.

Schädlinge wirksam bekämpfen kann lebenswichtig sein

Es gibt eine Vielzahl von Schädlingen, die uns Menschen belästigen. Häufig ist das Problem nicht nur das Ekelgefühl, das sie in uns auslösen, sondern es können gesundheitliche Probleme entstehen. Ob eine durch Rattenkot ausgelöste Tuberkulose oder eine kakerlakenbedingte Salmonellenvergiftung  die durch Schädlinge entstehenden Gesundheitsrisiken sind zu groß, um sie als Mitbewohner in Haus und Garten zu akzeptieren. Und auch die materiellen Schäden, die die Tiere anrichten können, sind Grund genug für den Wunsch des Menschen nach einer nachhaltigen Vernichtung. Die Maulwurfshügel im Garten mögen noch erträglich sein, aber wenn aufgrund von Holzwurmbefall ganze Dachkonstruktionen in sich zusammenfallen, wird es lebensbedrohlich und ist nicht hinzunehmen. Dank der vielfältigen Methoden der Schädlingsbekämpfung müssen wir jedoch nicht über längere Zeiträume unter derartigen Plagen leiden und haben wirksame Mittel zur Verfügung, um uns zur Wehr zu setzen. Dank moderner Technik und Chemie geht es dabei häufig auch relativ tierfreundlich zu, so dass am Ende sogar das Karma stimmt.

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