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Schmiedeeisernen Zäunen und Toren eine schöne Farbe geben

Schmiedeeisernen Zäunen und Toren eine schöne Farbe geben

 

Eisen zu dekorativen und stabilen Zäunen und Toren zu schmieden, ist ein altes und traditionsreiches Handwerk. Mit dekorativen Verzierungen und filigranen Details werden solche Objekte zu einem echten Blickfang. Während einige auf die klassische Naturoptik von Schmiedeeisen Wert legen, haben manche spezielle Farbwünsche. Bei der Farbgebung für Schmiedeeisen gibt es verschiedene Verfahrensweisen.

 

Farbgebung mittels Pulverbeschichtung

 

Eine Pulverbeschichtung ist sinnvoll und empfehlenswert, da dieses Verfahren dem Metall Schutz vor Witterungs- und Umstandsbedingter Korrosion bietet. Nicht nur das Metall selber, sondern auch die vorher aufgebrachte Feuerverzinkung wird durch die Pulverbeschichtung geschützt.

 

Die Vorteile einer Pulverbeschichtung für Schmiedeeisen sind:

 

  • eine längere Lebensdauer
  • die Oberflächenbeständigkeit wird verbessert
  • eine sehr vielfältige Farbauswahl
  • umweltschonender als manch anderes Verfahren zur Farbgebung

 

Den Vorgang der Pulverbeschichtung bei schmiedeeisernen Zäunen und anderen Gegenständen kann wie folgt beschrieben werden:

 

Im Rahmen dieses Verfahrens nutzt man die elektrische Leitfähigkeit von industriellem Material. Während das zu beschichtende Material geerdet wird, lädt man das Pulver in trockenem Zustand elektrisch auf. Der Spannungsunterschied, der dadurch entsteht, führt dazu, dass das zu beschichtende Material das Pulver an sich zieht. Die Stärke der Pulverbeschichtung kann technisch exakt eingestellt werden. Das gesamte Objekt wird gleichmäßig beschichtet. Danach wird das gesamte Teil bei etwa 180 Grad in einem Ofen gebrannt. Die Hitze bewirkt, dass das die Pulverteilchen schmelzen, wodurch eine glatte und feste Oberflächenstruktur entsteht, welche Kratzern und Stößen besser widerstehen kann.

 

Schmiedeeisen durch einen Farbanstrich verschönern

 

Auch langlebige Schmiedeeisenobjekte brauchen mit der Zeit eine Verschönerung. Ein Tor oder Zaun aus Schmiedeeisen wird schließlich stark beansprucht. Die Spuren der Zeit hinterlassen irgendwann ihre Abdrücke. An strapazierten und beschädigten Stellen bildet sich Rost, was es erforderlich macht nachzubessern. Vor dem neuen Anstrich sind jedoch noch vorbereitende Arbeitsschritte erforderlich, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.

 

  1. Das Material abbürsten

 

Bei kleineren Flächen reicht hierfür eine handelsübliche Drahtbürste aus, um den Rost zu entfernen. Größere Bereiche können beispielsweise mit einem Drahtaufsatz für die Bohrmaschine behandelt werden.

 

  1. Das Material abschleifen

 

Mit Hilfe eines Schleifpapiers, lässt sich abgeblätterte Farbe entfernen und gleichzeitig wird die Fläche aufgeraut, damit der spätere Anstrich besser haftet. Auch hier kann für größere Flächen anstatt des Schleifpapiers eine spezielle Schleifmaschine verwendet werden.

 

  1. Von Resten und Schmutz befreien

 

Mit einem sauberen und trockenen Tuch lässt sich restlicher Staub und Schmutz mühelos entfernen, damit das zu bearbeitende Objekt optimal vorbereitet ist.

 

  1. Umgebende Flächen und Gegenstände abdecken

 

Bevor es mit dem Auftragen los geht, sollte der Untergrund und die umgebenden Objekte mittels einer Abdeckplane geschützt werden. Das erspart nachherige Reinigungsarbeiten und mögliche Schäden.

 

  1. Grundierung auftragen

 

Eine passende Grundierung kann mit einem Spray aufgesprüht oder flüssig mit einem Pinsel aufgetragen werden. Bei reichlich verzierten und detailreich gearbeiteten Objekten, empfiehlt sich eine Spray-Grundierung, da diese auch schwer erreichbare Stellen bearbeitet. Solche Grundierungen, ob flüssig oder als Spray, sind in Baumärkten und anderen Fachmärkten erhältlich. Eine hochwertige Grundierung bietet Schutz vor Rost und bildet eine gute Grundlage für den eigentlichen Farbanstrich.

 

  1. Trocknungsphase einhalten

 

Es ist wichtig die vorgeschriebene Trocknungszeit für die Grundierung einzuhalten. Nur so ist der Untergrund für die nachfolgende Farbgebung des Schmiedeeisens bestens vorbereitet.

 

  1. Lack auftragen

 

Auch bei den Lacken kann zwischen einem Spray und flüssigen Lacken gewählt werden. Es ist ratsam sich vorab zu informieren, welcher Lack am besten für den Außenbereich für Schmiedeeiserne Zäune und Tore geeignet ist. Auch sollte der Lack mit der vorher aufgetragenen Grundierung kompatibel sein, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Nach dem Auftragen des Lackes muss alles gut trocknen.

 

 

Tipp: Das verwenden von geeigneten Arbeitsmaterialien (Pinseln, Schleifmaschinen, ect.), ist für ein perfektes Ergebnis unbedingt ratsam. Grundierungen und Lacke müssen für den jeweiligen Zweck und das zu bearbeitende Material 100% geeignet sein, damit das Ergebnis zur Zufriedenheit ausfällt und lange hält. Bei der Farbauswahl sind schon seit längerem auch sogenannte Trend- und Effektfarben erhältlich. Auch bei diesen ist auf Qualität zu achten.

 

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